Leichtmetalle
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Auch bei den Leichtmetallen ist eine genaue Definition problematisch.

Definition der Leichtmetalle nach Dichte

Normalerweise gelten alle Metalle als Leichtmetall, die eine Dichte von weniger als 5g pro Kubikzentimeter aufweisen. Danach gibt es insgesamt 15 Leichtmetallelemente im Periodensystem.

Eins der leichtesten Metalle sollte jedem aus dem Chemieunterricht bekannt sein, so gut wie jede Schule besitzt einen kleinen Vorrat an Natrium, welches eine Dichte von 0,97g pro Kubikzentimeter besitzt.

Noch bekannter ist sicherlich das klassische Leichtmetall: Aluminium. Verwendet wird es quasi in allen Bereichen des Lebens, ob als Felge am Auto oder als Coladose in der Hand. Aluminium ist das Metall mit dem größten Vorkommen in der Erdkruste, häufiger kommen nur noch die zwei Nichtmetalle Silicium und Sauerstoff vor. Man kann Aluminium allerdings nicht in seiner Reinform abbauen, dieses Leichtmetall tritt immer nur als Metallerz auf. Um reines Aluminium herzustellen, wird ein anderes Leichtmetall – Kalium (0,87g pro cm³) verwendet. In Reinform ist es aufgrund einer sehr stabilen Oxidschicht extrem korrosionsbeständig.

LeichtmetalleEbenfalls sehr bekannt ist das Leichtmetall Titan, welches allerdings das schwerste aller Leichtmetalle mit einer Dichte von 4,51g pro Kubikzentimeter ist. Es ist sehr stabil und extrem korrosionsbeständig, daher wird es vor allem in der Flugzeug- und Raumfahrttechnik verwendet, wo ein geringes Gewicht bei starker Beanspruchung besonders wichtig ist. Außerdem findet es Verwendung im Bereich der Zahntechnik bei Zahnersatz. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 200.000 Implantate aus Titan hergestellt, weil es trotz aufwendiger Herstellung noch immer deutlich günstiger als Gold oder Platin ist. Inzwischen gibt es auch einige Handys mit einem Titan-Gehäuse, die zum einen besonders edel wirken und zum anderen eine ausgezeichnete Stabilität aufweisen.

Leichtmetalle aus technischer Sicht

Im technischen Bereich werden übrigens nur drei Metalle als Leichtmetall gezählt, Titan, Aluminium und Magnesium, denn nur diese lassen sich mit Werkzeugen als metallische Werkstoffe bearbeiten. Alle anderen (Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Francium, Beryllium, Calcium, Strontium, Barium, Scandium und Yttrium) werden nach dieser Definition nicht berücksichtigt.