Palladiummünzen
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Palladiummünzen

Palladiummünzen sind historisch gesehen absolut unbedeutend, erst seit 1966 werden diese überhaupt erst geprägt.

Die erste Palladiummünze wurde von der afrikanischen Republik Sierra Leone herausgegeben. Sie wurde in einer Auflage von nur 100 Stück produziert.

Die ersten europäischen Palladiummünzen wurden 1987 in Frankreich und Portugal geprägt, allerdings ebenfalls in nur sehr kleinen Auflagen produziert.

Einzig Russland prägte zwischen 1988 und 1955 insgesamt 25 verschiedene Palladiummünzen in einer relativ großen Gesamtausgabe. Dadurch, dass als Folge des Preishöchststandes 2001 die meisten Münzen wieder eingeschmolzen wurden, sind die realen Auflagegrößen inzwischen deutlich niedriger. Das führt dazu, dass die noch vorhandenen Palladiummünzen immer begehrter werden und inzwischen deutlich über dem eigentlichen Materialwert verkauft werden.

Die bekanntesten Palladiummünze

Palladiumversion der Canadian Maple Leaf
Erst 2005 wurde in Kanada das Canadian Maple Leaf auch als Palladiumversion geprägt, sogar in einer hohen Auflage von insgesamt 40.000 Stück. Es gehört daher auch zu den bekanntesten Palladiummünzen.
Das Maple Leaf hat einen Nennwert von 50 US-Dollar und wiegt genau eine Unze (31,13g). Bei einem großen Online-Auktionshaus muss man für das Maple Leaf derzeit um die 450€ bezahlen, analog zum derzeitigen Palladiumpreis zwar ein relativ hoher Aufschlag (ca. 150€), aber unter Umständen eine lohnenswerte Investition.
Die russische Ballerina
Die zweite Münze, die in einer hohen Palladiumauflage geprägt wurde, war die russische Ballerina, die zwischen 1989 und 1995 emittiert wurde. Es gibt sie in drei verschiedenen Größen, einmal als ¼ Unze, ½ Unze und schließlich als ganze Unze.
Die Ballerina gilt als die Anlagemünze schlechthin, auch wenn es inzwischen schwierig ist, diese zu bekommen.
Am ehesten klappt es bei Münzhändlern und Banken, seltener bei Ebay.
Die Ballerina wurde ursprünglich fast ausschließlich ins Ausland verkauft, während in den letzten Jahren aber immer mehr osteuropäische Sammler versuchen, diese Münzen zu erwerben, so herrscht ein insgesamt immer knapper werdendes Angebot. Je nach Prägejahr und Größe kann eine Ballerina inzwischen auch 900€ und mehr kosten.

Kleinere Auflagen von Palladiummünzen

Neben diesen sehr bekannten Münzen gibt es auch noch kleinere Palladiummünzauflagen aus diversen anderen Staaten, darunter Australien, die Bermudas und Samoa. China produziert unregelmäßig ebenfalls kleinere Auflagen von Palladiummünzen (bis 8.000 Stück), die letzte Anlagemünze wurde 2005 geprägt (Panda).

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