Schwermetalle
www.edel-metalle.org
Edelmetalle
Schwermetalle
Edelmetalle
Edelmetall-    Recycling
Börsenhandel
Münzen
Flüssigmetall
Edelmetall-    Eigenschaften
Handel
Unedle Metalle
Schwermetalle
Buntmetalle
Leichtmetalle

Gold
Silber
Platin
Palladium
Feinunzen-    Rechner

Schwermetalle

Schwermetalle

Die meisten Menschen verbinden mit Schwermetallen vor allem Metalle wie Blei, Cadmium und Uran.Problematisch ist dabei jedoch die fehlende wissenschaftliche Definition, praktisch gibt es nämlich keine. Die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) hat in einer Studie festgestellt, dass es insgesamt mehr als 30 verschiedene Definitionen für Schwermetalle gibt. Welcher man letztendlich folgen möchte, ist jedem selbst überlassen.


Definition Schwermetalle

Die Definitionen kennzeichnen Schwermetalle nach den verschiedensten Gesichtspunkten, zum Bespiel nach Dichte, nach dem Atomgewicht oder nach der Toxizität. Daher ist es schwierig, den Begriff Schwermetall allgemeingültig zu erklären.

Folgt man der Definition über die Dichte des Metalls, gelten alle Metalle mit einem Gewicht von mehr als 5g pro Kubikzentimeter als Schwermetall und das trifft auf den größten Teil aller metallischen Elemente zu.

Im umgangssprachlichen Bereich bezeichnet man mit einem Schwermetall allerdings meistens Elemente, denen eine toxische Wirkung zugeschrieben wird (Blei, Cadmium, Plutonium, Quecksilber, Chrom), aber selbst diese Verwendung ist nicht unbedingt gerechtfertigt. Einige der sogenannten Schwermetalle werden vom Körper in geringen Maßen benötigt, diese werden als Spurenelemente bezeichnet (z.B. Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn).

Gesundheitsgefährdende Schwermetalle

SchwermetalleEinige Schwermetalle wurden trotzdem als klar gesundheitsgefährdend erkannt und ihre weitere Verwendung in den meisten Bereichen ist inzwischen verboten. So dürfen heute zum Beispiel keine Trinkwasserleitungen mehr aus Blei bestehen, während diese früher weit verbreitet waren. Außerdem darf Quecksilber nicht mehr zur Wasseraufbereitung verwendet, auch das war früher üblich. In anderen Bereichen werden diese Metalle aber noch weiterhin verwendet, sie dürfen lediglich nicht mehr dort verwendet werden, wo eine Gesundheitsgefährdung höchst wahrscheinlich ist. Schwermetalle können vom Körper nicht abgebaut werden und reichern sich daher immer weiter im Körper an.

Das laut öffentlicher Meinung mit zu den gefährlichsten gehörende Metall Plutonium ist schon in einer Menge von wenigen Milligramm tödlich, vorausgesetzt man nimmt es direkt in den Körper auf. Gefährlicher ist dann allerdings die radioaktive Strahlung, die so stark ist, dass man bereits bei der Aufnahme von wenigen Mikrogramm fast sicher an Krebs erkrankt. Plutonium ist übrigens fast gar nicht gefährlich, wenn man es nicht aufnimmt, die ausgestrahlte Radioaktivität wird nämlich von abgestorbenen Hautzellen auf der Oberfläche der Haut komplett abgeschirmt.